ࡱ> )-*ZOh+'0p  8 DPX`h!Unterscheiden ohne zu urteilen rosnte Markus Ruegg ohark Normal.dotg Markus Ruegg oh3rkMicrosoft Word 8.0z@>@!>-VorlagenY,@@AAA@AA@Z՜.+,D՜.+,L hp|   s2 =  !Unterscheiden ohne zu urteilen Titel 6> _PID_GUIDAN{BEE2D1F3-79D0-431D-A87B-6817A72DAA0E}A@ Unterscheiden ohne zu urteilen Was bedeutet das? von Armin Risi Wenn von der Polaritt positiv" und "negativ" gesprochen wird, lautet ein hufiger Einwand, man drfe nicht urteilen und etwas als positiv und etwas anderes als negativ bezeichnen; das sei polares Denken; man solle nie werten und nie urteilen, denn nichts sei schlecht oder falsch. "Alles hat einen Sinn." Letzteres stimmt. Alles hat einen Sinn, auch das Negative. Aber deswegen ist das Negative immer noch negativ! Das berhmte Zitat Urteile nicht! sttzt sich auf ein Wort Jesu und lautet im Zusammenhang (Mt 7.12): Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, mit dem werdet auch ihr gerichtet werden." Gleich danach (7.3) sagt Jesus: "Was kmmerst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders und siehst nicht den Balken in deinem eigenen? ... Du Scheinheiliger, ziehe zuerst den Balken aus deinem Auge! ... Werft eure Perlen nicht vor die Schweine!" "Urteile nicht!" heit also nicht: Unterscheide nicht!" Jesus selbst unterscheidet offensichtlich sehr kritisch. Gewisse Mnner nannte er sogar "Schlangenbrut". Das Thema "Nicht urteilen" ist eine, wenn nicht sogar die essentielle Lehre aller echten Religionen und Mysterienschulen und wurde immer nur in inneren Kreisen weitergegeben, gerade weil sie so miverstndlich ist. Denn sie ist nur mit einer gttlichen Sicht zu verstehen. Worum es geht, ist die Realitt jenseits der Dualitt (Zweiheit), nmlich die gttliche Einheit, also um nichts anderes als um das Absolute (Gott). Diese Einheit ist unteilbar und ungeteilt, auch nicht aufgeteilt in die Zweiheit von Vergangenheit und Zukunft. Sie ist jenseits von Zeit und daher auch jenseits von Raum. Sie ist ewig (= zeitlos, raumlos). Was ist nun diese ewige Realitt jenseits der Dualitt? Es ist die Indivi-dualitt, wrtlich: "das Nicht-Teilbare" (gebildet aus dem Lateinischen dividere, "teilen", und der Silbe in- als Verneinung). Nicht nur wir als relative Wesen sind individuell, sondern auch das Absolute ist individuell. Da Individualitt Bewutsein und freier Wille bedeutet, hat auch Gott einen Willen. Nur deshalb knnen wir beten: "Dein Wille geschehe!" Wie knnen wir individuell sein und gleichzeitig eins sein mit der absoluten Individualitt? Nur im Bewut-Sein der Liebe. Liebe ist die wahre Einheit in vollkommener Individualitt. Und Liebe ist immer freiwillig. Nichts, nicht einmal Gott, kann Liebe erzwingen. Liebe ist also die Vollkommenheit des freien Willens. Und da Gott Liebe ist, will Gott nichts anderes als diese Vollkommenheit des freien Willens. Freier Wille erfordert die Mglichkeit des Whlens. Und das ist der Sinn, warum es eine materielle Schpfung gibt. Sie ist der Bereich von Raum und Zeit, die ursprngliche Polaritt, die nichts anderes ist als wertfreie "Schpfungsdynamik". Mnnlich weiblich, jung alt, "positiver Pol" "negativer Pol" haben nichts mit "gut" und "bse" zu tun. Im Bereich der Polaritt haben alle Geistwesen aber die Mglichkeit zu whlen, das heit, sie "mssen freiwillig" die Liebe whlen. Niemand zwingt sie, in der Einheit zu ein, und niemand zwingt sie, in die Zweiheit zu gehen. Es ist also auch nicht "notwendig", in die Zweiheit zu gehen! Dualitt (Zweiheit) beginnt, wenn Wesen aus eigenem freien Willen beschlieen, aus der Harmonie und dem Gleichgewicht auszusteigen und in die Spaltung zu gehen. So entsteht das Diabolische, wrtlich "das Spaltende". In der Symbolik von Licht und Dunkelheit bedeutet dies, da sich etwas dem Licht entgegenstellt und "Dunkelheit" schafft. Pltzlich fallen lange Schatten ... Und dies ist die groe Versuchung: etwas zu schaffen, was das Licht nicht schaffen kann. Denn Licht wirft keine Schatten! Wer sich hier aus der ursprnglichen Identitt abspaltet, verfllt in das Ego, nmlich in den Verlust des Bewutseins, da wir alle ewige Individuen jenseits der Dualitt sind. Sobald man in der Dualitt ist, hat man keinen Zugang mehr zur Realitt jenseits der Dualitt, genauso wie jemand in Dunkelheit nicht mehr mit dem Licht verbunden ist (sonst wre er nicht in Dunkelheit). "Gut" und "bse" existieren nur innerhalb der Dualitt aber dort existieren sie. In der Diskussion der Gegenstze "gut" und "bse" ist es auch gerechtfertigt, das Bse auch als "Negative" zu bezeichnen, denn im wrtlichen Sinn bedeutet negativ "verneinend, ablehnend", vom lateinischen Verb negare, "nein sagen". Das Bse ist in diesem Sinn tatschlich negativ, weil es die gttliche Ordnung verneint und eine eigene "Welt-Ordnung" durchsetzen will. Bse (satanisch) ist all das, was der bewuten Einheit, der Liebe, entgegenwirkt oder diese sogar bekmpft, z.B. indem es den freien Willen der anderen nicht respektiert. Gut ist all das, was diese bewute Einheit anstrebt. Aber solange man noch streben mu, ist man noch immer im Gegensatz-Bereich des Bsen und definiert sich als dessen Gegenteil. "Gut" sein ist also gut, aber nicht gut genug. Das Ziel ist es, gttlich zu sein, d.h. im ursprnglichen Bewutsein der Einheit (Liebe) zu sein. Fr diese drei Begriffe knnten man daher auch sagen: gottabgewandt, gottzugewandt, gottesbewut. Aus der gttlichen Sicht heraus ist es mglich, den eigentlichen Sinn von allem zu erkennen, auch des Negativen. Innerhalb der Materie leben wir alle angesichts der Dualitt und werden mit Gutem und Bsem konfrontiert. Beides ist eine Herausforderung und Prfung der Liebe: Wie stark ist mein gttliches Bewutsein? Lasse ich mich zu Gefhlen der Dualitt bewegen? Verfhrt mich das Gute, egoistisch nur an mich selbst zu denken? Mich fr besser als andere zu halten? Provoziert mich das Bse (Lge, Gewalt, Folterung usw.) zu Gefhlen des Hasses, der Rache, der Ohnmacht, des Selbstmitleids? Oder kann ich in allen Situationen das souverne, unbeeinflute Bewutsein beibehalten? Nie das gttliche Ziel, die Sicht der Ewigkeit, verlieren? Was ist aus der Sicht der Ewigkeit schon wesentlich auer die Ewigkeit selbst? In diesem Bewutsein urteilt man nicht mehr und sagt nicht: "Das ist bse und von Nachteil fr mich", und "Das ist gut und fr Vorteil fr mich." Denn beidem begegnen wir wertfrei, denn beides ist fr uns ein Impetus zum Bewut-Sein der Einheit: Liebe, Verzeihen und Loslassen der Dualitt. Nicht selber wieder in die Dualitt fallen. Dabei aber unterscheiden wir genau, denn ohne Unterscheiden kein Ent-scheiden (Aufheben der Scheidung, Spaltung, Dualitt). Wir erkennen: Was ist gut und was ist bse? Wie reagiere ich im jeweiligen Fall entsprechend der gttlichen Liebe? Liebe bedeutet, fr das hchste Wohl aller Wesen zu wirken, ohne fr sich selbst einen Lohn zu erwarten (= bedingungslose Liebe). Und dem hchsten Wohl des Bsen, d.h. dessen Befreiung, kann man nur so dienen, da man zumindest vermeidet, selbst reinzufallen, wodurch sich die entsprechende Dunkelmacht nur noch weiter verschulden wrde. Als der Satan zu Jesus kam und ihm Weltherrschaft versprach, antwortete Jesus: "Weiche von mir, Satan." Dies war kein Ausdruck von Ha oder Angst, sondern von Liebe. Durch diese klar unterscheidende Abgrenzung konnte Jesus den Satan vor einer weiteren Sndenlast bewahren. Das war Vollkommenheit des freien Willens mit entsprechend gttlicher Resonanz. Unterscheiden ohne zu urteilen bedeutet also: Die Dualitt nicht ignorieren, sondern transzendieren!  2*8,#56EFxyno 01&' 56ij\ ] "*,,$. A!"#$n% Mai 2003 [8@8StandardB*CJOJQJmHBA@BAbsatz-Standardschriftart*   @D'6GUv~ \ c CKdlMUDJ %'3GR+3 Markus RueggUC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von Dokument1.asd Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc@`d`@G:Times New Roman5Symbol3& :ArialE& Century Gothic"pvv) 2!0  Unterscheiden ohne zu urteilen  Markus Ruegg Markus Ruegg Mai 2003 www.armin-risi.ch [8@8StandardB*CJOJQJmHBA@BAbsatz-Standardschriftart*#56FOabL M BC:;QRxy8,, Unknown Markus Ruegg@DO`.6CRcq x  _giq`f*%24ACOcn#GO Markus RueggUC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von Dokument1.asd Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc Markus RueggvC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc@```d`O6CJ( $6CJ("6DFNO`a`@a@`D@al@`,a,`,a,`@ `@`A@G:Times New Roman5Symbol3& :ArialE& Century Gothic"qvv- 2!0= Unterscheiden ohne zu urteilen  Markus Ruegg Markus Ruegg s2    !Unterscheiden ohne zu urteilen Titel 6> _PID_GUIDAN{D5F32B6E-F0D9-4704-AF63-28083E9C2297}I$ bjbj.]  V X X X X X X $ | | r0rrrV V rrV V  @!>rV Root Entry F`$K!>@!>9!1TableIWordDocument'.SummaryInformation(  (+,/01234.:;HIJKLM8DocumentSummaryInformation8CompObjj0Table   !"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~8,, Unknown Markus Ruegg@DO`.6CRcq x  _giq`f*%24ACOcn#GO Markus RueggUC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von Dokument1.asd Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc Markus RueggvC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc@```d`O6CJ( $6CJ("6DFNO`a`@a@`D@al@`,a,`,a,`@ `@`A@G:Times New Roman5Symbol3& :ArialE& Century Gothic"qvv- 2!0= Unterscheiden ohne zu urteilen  Markus Ruegg Markus Ruegg 2*. A!"#$n% Mai 200356ij\ ] "*$ [8@8StandardB*CJOJQJmHBA@BAbsatz-Standardschriftart*#56FOabL M BC:;QRxy  FMicrosoft Word-Dokument MSWordDocWord.Document.89qZ՜.+,D՜.+,L hp|   s2 =  !Unterscheiden ohne zu urteilen Titel 6> _PID_GUIDAN{BEE2D1F3-79D0-431D-A87B-6817A72DAA0E}ZOh+'0p  8 DPX`h!Unterscheiden ohne zu urteilen rosnte Markus Ruegg ohark Normal.dotg Markus Ruegg oh3rkMicrosoft Word 8.0z@>@!>- [8@8StandardB*CJOJQJmHBA@BAbsatz-Standardschriftart*#56FOPxy: ; 01()?@stfgene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc@NN`dND6CJ( $6CJ(p"6DFNO`@a@`D@al@`*a"*`@ `@`A@G:Times New Roman5Symbol3& :ArialE& Century Gothic"qvv* 2!0* Unterscheiden ohne zu urteilen  Markus Ruegg Markus RueggI bjbj,]vvvv B   $> 2  \0\\\  \4\  c!>v\ Root Entry F`$K!>c!>F@1TableWordDocument?,SummaryInformation(  576@CGEHIJKLMNDocumentSummaryInformation8CompObjj0Table   !"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHDAN{7DA1E557-B5B3-44FA-B6D5-A015EF41F9D2}ZOh+'0p  8 DPX`h!Unterscheiden ohne zu urteilen rosnte Markus Ruegg ohark Normal.dotg Markus Ruegg oh2rkMicrosoft Word 8.0z@>@.0n!>  FMicrosoft Word-Dokument MSWordDocWord.Document.89qZ՜.+,D՜.+,L hp|   s2 *  !Unterscheiden ohne zu urteilen Titel 6> _PID_GUI* [8@8StandardB*CJOJQJmHBA@BAbsatz-Standardschriftart*#56FOPxy: ; 01()?@stfg2*"* Unknown Markus Ruegg@DJN$1@Q_  f m MUnvW_NT "/1=Q\5= Markus RueggUC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von Dokument1.asd Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc Markus RueggvC:\Eigene Dateien\Wiederherstellen\AutoWiederherstellen-Speicherung von risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen Markus RueggJC:\Eigene Dateien\Dokus\risi armin 5.03 Unterscheiden ohne zu urteilen.doc@NN`dND6CJ( $6CJ(p"6DFNO`@a@`D@al@`*a"*`@ `@`A@G:Times New Roman5Symbol3& :ArialE& Century Gothic"qvv* 2!0* Unterscheiden ohne zu urteilen  Markus Ruegg Markus Ruegg